Die Klasse 4a der Grundschule Büchlberg besuchte im Zuge des HSU-Unterrichts mit ihrer Lehrerin Michaela Bauer das Rathaus Büchlberg. Die Schülerinnen und Schüler hatten einige Fragen mitgebracht, welche Bürgermeister Josef Hasenöhrl und Geschäftsleiter Franz Wittmann gerne beantworteten. Neben Fragen nach der Einwohnerzahl der Gemeinde und einigen geschichtlichen Informationen wollten die Kinder auch wissen, welche Aufgaben der Bürgermeister zu erledigen hat und welche Themen in einer Gemeinderatssitzung behandelt werden. Bürgermeister Josef Hasenöhrl erklärt, dass er sich als gesetzlicher Vertreter der Gemeinde neben den laufenden Angelegenheiten, welche in der Geschäftsordnung näher beschrieben sind, beispielsweise auch um die Vollziehung der Beschlüsse des Gemeinderats kümmert und Sitzungen leitet. Dies sei jedoch nur ein Teil seines breitgefächerten Aufgabenbereichs. Themen einer Gemeinderatssitzung sei alles, was der Bürgermeister nicht eigenständig entscheiden kann und darf. Auf die Frage, wie viel Geld die Gemeinde hat, verwies Geschäftsleiter Franz Wittmann auf die Bilanzsumme von 40 Mio. Euro, wobei dies stark variiere, je nach Ausgaben. Aus aktuellem Anlass kam die Frage, wer in der Gemeinde einen Schneepflug fahren darf – die Antwort war jeder Bauhofmitarbeiter mit entsprechendem Führerschein. Nachdem die Frageliste abgearbeitet war, durften sich die Kinder gemeinsam mit Geschäftsleiter Franz Wittmann sämtliche Büros im Rathaus anschauen, wobei die jeweiligen Mitarbeiter/innen der Verwaltung bereitwillig ihre Arbeit erklärten.
Ein paar Tage später kam Lehrerin Lisa Hofmann mit ihrer Klasse 4b ebenfalls im Rathaus vorbei, um die vorbereiteten Fragen von Bürgermeister Josef Hasenöhrl und Geschäftsleiter Franz Wittmann beantwortet zu bekommen. Im Sitzungssaal prüften die Schülerinnen und Schüler die Amtsleitung auf Herz und Nieren, bevor der Rundgang durchs Rathaus die Kinder begeisterte. Neben den Fragen beispielsweise zum Verdienst des Bürgermeisters oder zur Pro-Kopf-Verschuldung in Büchlberg, beschäftigte die Kinder auch, wie viele Schneestangen im ganzen Gemeindegebiet für den Winter gesetzt werden müssen. Der Geschäftsleiter konnte darauf mit der stolzen Zahl von 3700 aufwarten. In allen Büros erklärten die Sachgebietsleiter ihre Arbeit kindgerecht und beantworteten die gestellten Fragen. Die Gemeindekasse und das Einwohnermeldeamt kannten viele Kinder bereits von Besuchen im Rathaus, als zum Beispiel ein Personalausweis abgeholt werden musste. Beeindruckt zeigte sich die Klasse aber vor allem vom Bürgermeisterbüro und vom Sitzungssaal. Zum Abschluss gab es wie auch bei der Parallelklasse im Standesamt eine süße Überraschung, bevor man mit viel Wissenswertem ins Schulhaus zurückkehrte.
(Bericht von Doris Blöchl)