Mit dem Rätsel „Was passt nicht dazu?“ beginnt Religionslehrerin Alexandra Friedl die Andacht zum St. Martin in der Grundschule Büchlberg und damit die Aktion „Meins wird Deins“. Verschiedene Gegenstände werden dabei einem Oberbegriff zugeordnet. Ein Gegenstand ist falsch, er gehört nicht dazu. Den Schülerinnen und Schülern soll durch das Rätsel klar werden, dass wir häufig auch Menschen bestimmten Kategorien und Oberbegriffen zuordnen. Jeder kommt in eine Schublade. Der Zöllner Levi war so ein Mensch. Levi war ein Außenseiter, ein Störfaktor. Auch auf ihn weisen Gegenstände des Rätsels hin. Seine Geschichte erzählt Sonja Rühl. Jesus gibt Levi in der Bibel eine Chance. Er ruft ihn: Folge mir nach! Auch der Bettler in der Martinsgeschichte ist so ein Störfaktor, ein Außenseiter. Von Schülerinnen und Schülern der dritten Klasse wird die Geschichte vom Hl. Martin unter der Regie von Michaela Bauer vorgespielt. Modern und neu interpretiert erhält nicht nur der Bettler seine Chance, sondern auch einer alten Frau und einem Blinden wird geholfen. Gerade diese Menschen liegen Jesus besonders am Herzen. Er hört zu, er spricht mit ihnen und teilt seine Zeit und Liebe mit ihnen. Gerade so, wie es der Hl. Martin auch getan hat. „Und – wie es wir auch können“, so Alexandra Friedl. Die Kinder haben viele ihrer Kleidungsstücke mitgebracht, die jetzt an bedürftige Kinder weitergegeben werden. Die Aktion „Meins wird Deins“ ist ebenso eine neue Chance – zu helfen und zu teilen. Im abschließenden Lied „Lichterkinder“, begleitet am Klavier von den Lehrerinnen Stefanie Unter und Veronika Eichhorn, wird abschließend noch einmal klar: Wir alle können diese Lichterkinder für andere sein.