Die dritten Klassen beschäftigten sich im Rahmen der Projektwoche mit dem Thema „Totholzhecke“. Eine solche Hecke zählt zu den artenreichsten Lebensräumen unserer Natur und bietet zahlreichen Tieren Schutz, Nahrung und einen Lebensraum. Unter Totholz versteht man abgestorbene Bäume, Äste oder Wurzeln, die einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Zur Vorbereitung sammelten die Schülerinnen und Schüler im Wald beim Steinbruch passende Äste und Holzstücke. Anschließend wurde die Totholzhecke auf dem Schulgelände errichtet. Unterstützung erhielten sie dabei von Frau Burger von der Umweltakademie Vilshofen, die das Projekt fachkundig begleitete. Zunächst vermittelte sie den Kindern Wissenswertes über verschiedene Arten von Totholz und die Tiere, die darin leben. Damit die Konstruktion stabil bleibt, wurden zunächst Pfosten im Boden verankert. Danach schichteten die Kinder gemeinsam mit Frau Burger, Frau Eder, Frau Bauer und Frau Seitz die gesammelten Holzstücke auf. Stück für Stück entstand so eine etwa zwei Meter breite und rund 1,50 Meter hohe Totholzhecke an unserem Schulzaun. Zum Abschluss des Projekttages vertieften die beiden dritten Klassen ihr Wissen bei einem thematischen Spiel rund um das Thema Totholz. Dabei galt es, verschiedene Fragen zu beantworten und passende Antwortkarten auf dem Pausenhof zu finden.