Auf die Frage, wie es sein konnte, dass Jesus einsam und von seinen Freunden verlassen sterben musste, zeigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a zwei Beispiele dafür, wie wir Menschen uns manchmal gegenseitig verraten. Judas war einer der Freunde Jesu, der ihn verraten hat, erklärte Frau Rühl. Doch Jesus hatte noch einen weiteren Verräter in seinen Reihen. Anhand mehrerer Symbole – Fahrradschloss, Handschellen, Laufschuhe, Hahn und Taschentücher – wurde die Geschichte des Petrus dargestellt, der Jesus verleugnete, noch bevor der Hahn dreimal krähte. Jesus wurde schließlich festgenommen und verurteilt. „Große Sprüche machen kann er“ lautete das Lied, das dazupassend von allen Kindern gesungen und von Frau Unter und Frau Eichhorn begleitet wurde. Auch das Verspotten Jesu wurde dabei sinnbildlich dargestellt. Angesichts all des Schmerzes und der Einsamkeit fanden die Schülerinnen und Schüler tröstende Worte für Jesus. In einem gemeinsamen Gebet fassten sie zusammen, dass auch wir manchmal unser eigenes kleines Kreuz zu tragen haben, es jedoch nie allein tun müssen, weil Jesus bei uns ist. So rundete das Lied „Du bist im Lachen und im Leid“ die Feier ab.