Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts setzten sich die beiden ersten Klassen der Grundschule Büchlberg intensiv mit dem Thema „Lebensraum Wiese“ auseinander. Dabei erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Vielfalt der heimischen Natur und konnten selbst als kleine Naturforscher aktiv werden. Passend zum Unterrichtsthema wurde ein besonderer Projekttag durchgeführt, der von den beiden Biologinnen Silke Lodes und Gabriele Steinbeisser-Rieger vom Haus am Strom geleitet wurde. Zu Beginn fand eine Einführung im Klassenzimmer statt, bei der den Schülerinnen und Schülern der richtige Umgang mit einer speziellen Pflanzenbestimmungshilfe für Grünland erklärt wurde. Die Kinder lernten dabei, dass Pflanzen anhand verschiedener Merkmale eindeutig bestimmt werden können. Dazu gehören unter anderem die Farbe der Blüte, die Anzahl, Form und Anordnung der Blätter und Blütenblätter, die Wuchshöhe sowie die jeweiligen Standortbedingungen. Durch das geschulte Beobachten und das sorgfältige Zusammenführen dieser Eigenschaften lässt sich die genaue Pflanzenart bestimmen. Im Anschluss durften die Erstklässler ihr neu erworbenes Wissen direkt in der Natur anwenden. Ausgestattet mit Becherlupen machten sie sich voller Begeisterung auf die Suche nach verschiedenen Wiesenpflanzen und kleinen Tieren. Dabei wurde aufmerksam beobachtet, gesammelt und bestimmt. Zurück im Klassenzimmer konnten die Kinder ihre Funde noch einmal genauer betrachten. Zum Abschluss des Projekttages gestalteten sie aus den gesammelten Blüten und Gräsern kreative Wiesenbilder, die die Vielfalt und Schönheit des Lebensraums Wiese eindrucksvoll widerspiegelten.