Aktion für die Hutthurmer Tafel zeigt gelebte Nächstenliebe
Der Oktober stand für die Klasse 4a der Grundschule Büchlberg ganz im Zeichen von Erntedank, Teilen und Helfen. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Kerstin Thoma-Maderer organisierten die Schülerinnen und Schüler ein besonderes Projekt im Rahmen des Lernformats Freiday, das in Kooperation vom katholischen Religions- und Ethikunterricht umgesetzt wurde.
Unter dem Motto „Denken und Danken – und an andere denken, die nicht so viel haben“ sammelten die Kinder ganz fleißig haltbare Lebensmittel für die Hutthurmer Tafel. Diese Aktion war nicht nur ein Zeichen des Teilens, sondern auch ein Schritt in Richtung der Erfüllung der ersten beiden SDGs, indem sie die Aufmerksamkeit auf die Bekämpfung von Armut und Hunger lenkten. Die Idee, Planung und Durchführung der Aktion übernahmen die Kinder selbst: Sie verfassten Elternbriefe, hielten Durchsagen im Schulhaus, erstellten Flyer und Plakate und hielten kurze Vorträge in den Klassen der Grund- und Mittelschule. Auch Einträge im Hausaufgabenheft erinnerten an die Spendenaktion.
Die Resonanz war überwältigend. Am 30. Oktober konnten die stolzen Viertklässler acht große Körbe voller Lebensmittelspenden an Pfarrer Herbert Oberneder und Herrn Friedl von der Hutthurmer Tafel übergeben. Beide bedankten sich herzlich und berichteten den Kindern von ihrer wichtigen Arbeit in der Tafel und der Kleiderkammer.
„Wenn jeder ein bisschen von dem gibt, was er zu viel hat, ist allen geholfen“, lautete die Botschaft von Pfarrer Herbert Oberneder, die die Klasse 4a mit ihrer Aktion auch deutlich machte. Die Freude und der Stolz über das gemeinsam Erreichte waren groß – ein gelebtes Beispiel dafür, wie Freiday-Lernen, Glaube und soziales Engagement Hand in Hand gehen können.