Vorbildliches Engagement für Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Bei der Auszeichnungsveranstaltung in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz wurde die Grundschule Büchlberg als einzige Grundschule Bayerns mit dem Prädikat „Gold“ ausgezeichnet.

Mit innovativen Projekten und konsequentem Handeln in den Bereichen Klima- und Umweltschutz weisen sie den Weg in eine nachhaltige Zukunft. Im Oktober durften sich weitere 15 bayerische „Klimaschulen“ über die besondere Zertifizierung in Gold, Silber und Bronze sowie den Sonderpreis des Bayerischen Umweltministers freuen. Die Zertifizierung erfolgte im Rahmen eines feierlichen Festakts in der Allerheiligen-Hofkirche der Münchner Residenz.

Kultusministerin Anna Stolz würdigte vorab das herausragende Engagement der Schulen: „Die Auszeichnung ‚Klimaschule Bayern‘ ist eine ganz besondere Ehre und ein starkes Zeichen: Bildung und Nachhaltigkeit gehören untrennbar zusammen! In den Klassenzimmern und Pausenhöfen wird spürbar, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Umwelt, für unser Klima und für unsere gemeinsame Zukunft. Unsere ‚Klimaschulen‘ gehen mit äußerst positivem Beispiel voran und vermitteln uns, worauf es ankommt: Achtsamkeit im Umgang mit Ressourcen, Kreativität bei der Suche nach Lösungen und Mut, Neues zu wagen. Das alles gelingt nur im Team, daher mein herzlicher Dank an alle Beteiligten der Schulfamilie, die diese Projekte so kraftvoll unterstützen.“

Bei der feierlichen Auszeichnungsveranstaltung betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber: “ Unsere Klimaschulen in Bayern sind ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Zukunft gestaltet wird. Sie zeigen, dass Klimaschutz kein abstrakter Begriff ist, sondern durch konkrete Handlungen lebendig wird. Jede ausgezeichnete Klimaschule setzt ein starkes Zeichen: Klimaschutz ist eine Chance für Innovation und Zusammenhalt. Die Klimaschulen übernehmen Verantwortung für unseren Planeten. Ich danke allen Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften, die sich als Klimaschulen engagieren. Sie sind die Botschafterinnen und Botschafter einer neuen Kultur des Miteinanders – mutig, kreativ und mit Blick auf eine lebenswerte Zukunft.“

Schulen können durch die Förderung eines nachhaltigen Lebensstils in der Schulgemeinschaft und in der Öffentlichkeit sowie durch gezielte CO2-Einsparungen maßgeblich zur Bewältigung der Klimakrise beitragen. Daher haben Kultus- und Umweltministerium im Frühjahr 2022 das Projekt „Klimaschule Bayern“ ins Leben gerufen, an dem alle bayerischen Schulen teilnehmen können. Um die begehrte Zertifizierung als Klimaschule zu erhalten, muss die Schulgemeinschaft auf Grundlage eines schulspezifischen CO2-Fußabdrucks einen individuellen Klimaschutzplan erstellen und Projekte aus mindestens zwei von acht Handlungsfeldern (Abfall, Einkauf, Ernährung, Kommunikation und Vernetzung, Kohlenstoffbindung, Mobilität, Strom, Wärme) durchführen. Der Weg zur „Klimaschule“ umfasst insgesamt 10 Schritte, auf der abschließenden Etappe zertifiziert eine Jury aus Kultusministerium, Mitgliedern des BNE-Teams Bayern sowie der Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Schule schließlich als Klimaschule. Je nach erfüllten Handlungsfeldern der Schule wird das Gütesiegel „Klimaschule“ in den Kategorien Bronze, Silber oder Gold vergeben. Schulen können durch diese Abstufung in ihrem eigenen Tempo arbeiten und sich langfristige Schulentwicklungsziele im Bereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ setzen. Bisher haben sich bereits mehr als 270 Schulen aus ganz Bayern zum Programm „Klimaschule Bayern“ angemeldet.

Bei der Veranstaltung im Oktober wurde unter anderem die Grundschule Büchlberg als Klimaschule „Gold“ ausgezeichnet. Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen die Schulen einen individuellen Klimaschutzplan erstellen und zwar auf Grundlage eines schulspezifischen CO2-Fußabdrucks. Außerdem müssen sie Maßnahmen zum Klimaschutz durchgeführt haben. Je nach Entwicklungsstand der Schule sind die Zertifizierungsstufen Bronze, Silber und Gold möglich.

Beteiligt sind jeweils die gesamten Schulfamilien, Schulleitung, Lehrkräfte und insbesondere Schülerinnen und Schüler. Alle Beteiligten tragen die Ideen und Gedanken der Klimaschule in ihre Familien. Aus den dortigen Diskussionen entstehen wiederum neue Impulse. Die ‚Klimaschulen Bayern‘ zeigen den Menschen vor Ort, dass Klimaschutz auch im Alltag möglich ist.

Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schüler an einer „Klimaschule“ durch selbst gewählte Projekte ein fundiertes Bewusstsein für den Klimaschutz entwickeln. Die Projekte müssen in mindestens zwei von acht Handlungsfeldern durchgeführt werden. Infrage kommen hier die Themen Abfall, Einkauf, Ernährung, Kommunikation & Vernetzung, Kompensation, Mobilität, Strom und Wärme. Für das laufende Schuljahr ist eine weitere Runde des Projekts geplant. Als eine der wenigen Schulen in der Region hat die Grundschule Büchlberg ihre Anmeldung zu diesem Projekt abgegeben, bayernweit sind rund 130 Schulen beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.klimaschule.bayern.de.